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Keine Chance für Cyber­mobbing in der Schule!

Cybermobbing ist an vielen Schulen Alltag

Wie Cybermobbing im Schulalltag aussieht und wie es sich anfühlt, schildert eine betroffene Schülerin im Video genauer.

Video: Cybermobbing im Schulalltag

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Das sagen Schüler über Cybermobbing im Schulalltag

Formen von Cybermobbing

Cybermobbing: Sie haben es getan

Fünf prominente YouTuber berichten vor der Kamera für die Kampagne #ichwars von ihren persönlichen Erfahrungen zum Thema Mobbing.

Video: Ich war's – 5 prominente YouTuber berichten von ihren persönlichen Erfahrungen zum Thema Mobbing.

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Supercut TikToker

TikToker & Audi BKK – gemein­sam stark gegen Cyber­mobbing!

Gemein­sam mit vier erfolg­rei­chen TikTokern mach­en wir uns gegen Cyber­mobbing stark. Und mit unserer #sprichdrüber-Challenge kannst du sogar mitmachen!

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Warum mobbst du? Das sind die Gründe für Cybermobbing

  • Es gab Streit: Ein ganz normaler Streit in der Klasse findet kein Ende und wird jetzt auf digitalen Kanälen fortgeführt.
  • Vom Opfer zum Täter: Wer selbst einmal Mobbing erlebt hat, möchte nie wieder Opfer sein. Ehemalige Betroffene wollen sich vielleicht rächen oder sich auch endlich einmal stark fühlen und von anderen beachtet werden.
  • Keine Freunde mehr: Freundschaften verändern sich und zerbrechen. Unter den ehemals besten Freunden entwickeln sich Hass- und Rachegefühle.
  • Eine Klassengemeinschaft ändert sich: Eine Klasse wird neu zusammengestellt oder neue Schüler kommen dazu.
  • Veröffentlichung von persönlichen Informationen: Vielen ist oft nicht bewusst, wie verletzend es sein kann, wenn man vor anderen bloßgestellt wird. Cybermobber veröffentlichen persönliche Details oder intime Bilder, die nicht für alle bestimmt sind – manchmal ohne böse Absicht.
  • Konflikte zwischen Kulturen: Oft spielen auch Spannungen zwischen verschiedenen Nationalitäten eine Rolle.
  • Aus Spaß: ​​​​​​„Witzige“ Bilder von jemandem verschicken und dafür noch mit Likes von anderen belohnt werden – was ist so falsch daran? Für den Betroffenen ist das aber alles andere als lustig.
  • Aus Langeweile: Cybermobbing kann auch aus Langeweile geschehen, beispielsweise indem ein Foto eines Mitschülers in einer Online-Community negativ kommentiert wird, um eine Reaktion zu provozieren. Daraus kann sich ein Streit entwickeln, der sich immer weiter aufschaukelt.

Was macht Cybermobbing mit Betroffenen?

Test zur Selbst­einschätzung

Finde mit diesem Test mehr über dich und deine Haltung zu Cybermobbing heraus. Beantworte die Fragen dabei so ehrlich wie möglich.

Wie du mit einer Cybermobbing-Situation umgehen kannst

In diesem Video erhältst du konkrete Tipps, was du tun kannst, wenn dir Cybermobbing begegnet. Ein Medienpädagoge kommt zu Wort und erklärt kurz und knapp, wie du dich verhalten kannst.

Video: Tipps zum Umgang mit Cybermobbing

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Emoji Icon einer Alarm-Sirene

Hol das Programm Digitale Helden an deine Schule und engagiere dich gegen Cybermobbing.

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Deine Rechte gegen Cybermobbing

Du kannst Anzeige bei der Polizei erstatten und in ganz schlimmen Fällen ermittelt sogar die Staatsanwaltschaft. Je nachdem wie alt der Cybermobber ist, greifen die Gesetze des Jugendrechts oder des Strafrechts. Das heißt, Cybermobber erwarten zum Beispiel Geldstrafen, Sozialstunden oder sogar Freiheitsstrafen.

Cybermobbing kann gegen diese Gesetze verstoßen bzw. folgende Straftatbestände erfüllen:

  • Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§33 Kunsturhebergesetz)
  • Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (§201 Strafgesetzbuch)
  • Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen (§201a Strafgesetzbuch)
  • Üble Nachrede (§186 Strafgesetzbuch)
  • Beleidigung (§185 Strafgesetzbuch)
  • Bedrohung (§241 Strafgesetzbuch)
  • Nötigung (§240 Strafgesetzbuch)
  • Gewaltdarstellung (§131 Strafgesetzbuch)
  • Verleumdung (§187 Strafgesetzbuch)
  • Nachstellung (§238 Strafgesetzbuch)

Du bist Zuschauer? Hilf, Cybermobbing zu stoppen!

Video: Es braucht Mut.

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Es braucht Mut. – Digitale Helden

Du hast die Macht, Cybermobbing aufzuhalten.

Denn niemand hat es verdient, gemobbt zu werden.

Was du gegen Cybermobbing tun kannst

  • Unterstütze das Cybermobbing nicht, indem du Dinge likst, sogar teilst oder schweigst. Du bist dann Teil des Mobbings. Schweigen deuten Mobber als Zustimmung.
  • Wenn du Cybermobbing zum Beispiel in der Schule miterlebst, wende dich an deinen Klassenlehrer oder Vertrauenslehrer. Das ist kein Petzen, sondern direkte Hilfe für Betroffene. Lass ihn oder sie nicht allein.
  • Sprich mit deinen Eltern, wenn dir Cybermobbing begegnet. Gemeinsam könnt ihr überlegen, wie ihr die Attacken stoppen und dem Opfer helfen könnt.
  • Du kannst den Cybermobber auffordern aufzuhören – online oder sogar offline. Vielleicht findest du unter den anderen Zuschauern weitere Personen, die der gleichen Meinung sind wie du. Ihr könnt Betroffene verteidigen oder die beleidigenden Beiträge bei den Betreibern melden.
  • Sprecht gemeinsam außerhalb von WhatsApp-Chats und Co. Du kannst auch auf diesem Weg Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind, und zeigen, dass auch andere die Attacken verurteilen. Lauft gemeinsam von der Schule nach Hause, schreibe eine nette Nachricht am Nachmittag. Das ist wenig Aufwand für dich, gibt Betroffenen aber viel Mut und Kraft.
Mädchen vor Laptop auf social Media

Wie du dich vor Cybermobbing schützen kannst

  • Schütze deine Privatsphäre! Sei sehr vorsichtig und überlege dir genau, welche Angaben du im Internet machst. Deine persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Handynummer oder private Fotos/Videos) können gegen dich verwendet werden. Halte deine Zugangsdaten geheim und verwende ein sicheres Passwort.
  • Schau dir deine Freunde in sozialen Netzwerken gut an! Nutze die Privatsphäre-Einstellungen, damit wirklich nur deine Freunde (nicht Bekannte und schon gar nicht alle) deine Posts sehen können.
  • Sprich in sozialen Netzwerken nicht öffentlich über persönliche Probleme oder Sorgen (z. B. Schulprobleme, Liebeskummer oder Ärger mit den Eltern).
  • Überlege gut, was du schreibst und postest. Lies dir deinen Text vor dem Versand durch. Kann nichts falsch verstanden werden? Kann sich der andere verletzt fühlen? Bist du respektvoll?
SOS Emoji Icon

Dein persönlicher Notfallplan

  1. Du bist nicht schuld und du kannst dich wehren! Wichtig ist, dass du dich jemandem anvertraust und darüber redest. Neben deinen Eltern können das auch deine Lehrer sein. Weitere Ansprechpartner und Hilfen findest du hier.
  2. Melde das Mobbing dem Anbieter des sozialen Netzwerks, damit dieser den Account des Mobbers sperren kann.
  3. Reagiere nicht auf die Beleidigungen. Setze dafür den Mobber auf eine „Ignorieren“-Liste. Zusätzlich kannst du deine Mobilnummer, deinen Nickname und deinen Mailaccount ändern.
  4. Bilder und Videos von dir, die ohne deine Erlaubnis veröffentlicht werden, sollten gelöscht werden. Das kann der Netzwerkbetreiber tun. Damit keine weiteren unerwünschten Fotos oder Videos von dir ins Netz geladen werden, kann über einen Anwalt eine Unterlassungs­verpflichtungserklärung gegen den Cybermobber erwirkt werden.
  5. Erstatte eine Anzeige bei der Polizei. Für eine Anzeige ist die Dokumentation des Mobbings wichtig. Halte nach Möglichkeit fest, wer zu welcher Zeit das Foto, Video, die Beleidigung, Nötigung oder Bedrohung gemacht oder auch geteilt hat. Mache Screenshots und speichere Chat-Verläufe von Messenger-Diensten ab.

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Mehr Informationen über Cybermobbing:

Was ist Cyber­mobbing?

Allgemeine Informationen

Wie kann ich meinem Kind helfen?

Was Eltern gegen Cybermobbing tun können

Mädchen mit Smartphone in der Hand schaut nachdenklich in die Ferne